-ABGESAGT- Exkursion in die Glindower Alpen

-ABGESAGT- Exkursion in die Glindower Alpen

Eine eher untypische Landschaft für Brandenburg: Die Glindower Alpen.
Hier wachsen unter anderem Kartäuser-Nelke und Berg-Harstrang.

+++ Aufgrund einer Unwetterwarnung müssen wir die Exkursion leider verschieben. Einen neuen Termin geben wir in Kürze bekannt +++

Unter der Leitung von Dr. Daniel Lauterbach vom Botanischen Garten der Universität Potsdam findet am Mittwoch, 26. August 2020 eine öffentliche Exkursion in die Glindower Alpen statt. Die Glindower Alpen sind Teil des EU-Projektes LIFE Trockenrasen. In dem Projekt kümmern sich die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg und der Botanische Garten der Universität Potsdam gemeinsam um seltene Trockenlebensräume.

Die für Brandenburg eher untypische Landschaft der Glindower Alpen (Erdeberge) entstand durch den Abbau von Ton für die Ziegelherstellung. Der Abbau fand vom 15. Jahrhundert bis in die 1940er Jahre statt. Heute ist das Gebiet gekennzeichnet durch Waldbiotope mit unterschiedlichen Sukzessionsstadien, wertvolle Kleingewässer und kleinflächigen Trockenrasen.

Auf den Abraumhalden der Tongruben sind typische Trockenrasenarten zu finden, unter anderem  Steppen-Lieschgras (Phleum phleoides) Ohrlöffel-Leimkraut (Silene otites), Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum), Berg-Haarstrang (Peucedanum oreoselinum), Zierliches Schillergras (Koeleria macrantha) und Blaugrünes Schillergras (Koeleria glauca).

Wir laden Sie herzlich ein, mehr über die Pflanzenwelt dieses einzigartigen Gebietes zu erfahren und freuen uns auf Sie.

Treffpunkt:
17:00 Uhr an der Bushaltestelle Alpenstraße in Glindow (Buslinie 633, 641).
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Das Projekt LIFE Trockenrasen

Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg realisiert gemeinsam mit dem Botanischen Garten der Universität Potsdam und der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe von 2019 bis 2026 das Projekt "LIFE Trockenrasen". Mit dem Projekt werden wertvolle Trockenlebensräume im Land Brandenburg geschützt, erhalten und wiederhergestellt.

Ansprechpartner:
Dr. Holger Rößling (Projektleitung)
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