Harken, schneiden, pflegen

Harken, schneiden, pflegen

Kiefernnadeln zusammenharken
Das Projektteam entfernt Kiefernnadeln - dadurch können andere Arten besser wachsen.

Ausgestattet mit Harken, Schaufeln, Sägen, Scheren und Schubkarren ging es Mitte August nach Bahnsdorf in die Lausitz.

Das Natura 2000-Gebiet „Weißer Berg bei Bahnsdorf“ umfasst eine der letzten noch erhaltenen Binnendünenbereiche im Bergbaugebiet des südlichen Brandenburgs. Auf den hier vorkommenden wertvollen Trockenrasenstandorten wächst unter anderem der seltene Sand-Tragant (Astragalus arenarius). Leider wird er am Weißen Berg sehr stark von den umgebenden Kiefernforsten und anderen gebietsfremden Gehölzen wie der Robinie und der Amerikanische Traubenkirsche bedrängt.

Um das Zurückdrängen der Gehölze haben sich unsere Mitarbeiterin Helene vom Botanischen Garten der Universität Potsdam und unsere Bufdis (Bundesfreiwilligendienst) Jan und Moritz gekümmert. Eine Woche lang haben sie die umstehenden Kiefern, Robinien und Traubenkirschen entfernt, damit die Binnendüne nicht weiter zu wächst. Außerdem haben sie die Kiefernadelstreu zusammen geharkt, sodass der offene Sandboden ein neues Keimbett für die Samen des Sand-Tragants bietet. Auch die Heide-Nelke (Dianthus deltoides) und die Sand-Strohblume (Helichrysum arenarium) können hier nun besser wachsen und gedeihen.

Das Projekt LIFE Trockenrasen

Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg realisiert gemeinsam mit dem Botanischen Garten der Universität Potsdam und der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe von 2019 bis 2026 das Projekt "LIFE Trockenrasen". Mit dem Projekt werden wertvolle Trockenlebensräume im Land Brandenburg geschützt, erhalten und wiederhergestellt.

Ansprechpartner:
Dr. Holger Rößling (Projektleitung)
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